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Deutung
des Ortsnamens:
Ableitung vom
mittelhochdeutschen 'hövelin' - kleiner Hof.
Spätestens um 1100
ist - sprachgesetzlichen Forschungen nach - eine deutsche Siedlung
'Hovilin' anzuehmen, die aller Wahrscheinlichkeit nach auf die
Karolingerzeit zurückgeht. Ebenso alt dürfte die Verehrung der Hl.
Radegundis sein. Die Entstehung der Radegundiskapelle in Verbindung mit
der heilkräftigen Schwefelquelle wird für die Zeit um 1000 angenommen.
Laut Kirchenschematismus des Jahres 1857 soll der mittlere Teil der
heutigen Pfarrkirche schon im 11. Jh. bestanden haben. Als Zeichen einer
sehr alten Pfarre gilt auch, daß die Pfarrkirche dem hl. Johannes dem
Täufer geweiht ist. Die Taufkirchen des frühen Mittelalters waren oft
Johannes-Kirchen.
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Urkundliche Erwähnung:
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortsnamens 'Höflein' erfolgt in einem Testament als 'Heulichin' und wird auf das Jahr 1153 datiert: Albertus wird durch König Geisa II. mit Zustimmung des Erzbischofs Martyrius von Gran und anderer Großer des Reiches zum Gesandten ernannt. Vor seiner Abreise zu König Roger II. von Sizilien vermacht er in seinem Testament neben Gütern an seine Frau und seinen Bruder dem Stift Pannonhalma u.a. predium Heulichin cum uno aratro et uno debitore sex pensarum. Bei den Pannonhalma vermachten Gütern handelt es sich um ziemlich benachbarte Orte, ihre Deutung wird deshalb als sicher angesehen. Rechtswirkung dürfte das Testament nie erlangt haben, da sich in keinem der genannten Orte Besitz von Pannonhalma nachweisen läßt. Die nächste
urkundliche Erwähnung findet sich 1232 als Höwelen: Ulricus iudex de
Höwelen
Weitere
Namensformen: Heblen, Hublen, Hewlyn, Hefflin maior, Huflun,
Huflund, Felseuheuflen, Groshewhlin, Hewling, Grossen Hofflein u.a.
Offizieller
ungarischer Ortsname bis 1921: Nagyhöflany; Kroatische
Bezeichnung: Velika Holovjana
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